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Arbeitsschuhe & Sicherheitsschuhe – Schutz und Komfort

In vielen verschiedenen Berufszweigen sind Sicherheitsschuhe bzw. Arbeitsschuhe mit speziellen Anforderungen notwendig. Die Unterteilung der Sicherheitsschuhe in Klassen ist für manche etwas unübersichtlich. Wir stellen Ihnen hier unsere Empfehlung aus einem Sicherheitsschuhe Test vor.

S3 Sicherheitsschuhe – unsere Besten S3 Arbeitsschuhe

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Puma HRO SRC 630210-202, S3 Sicherheitsschuhe Heckel MACSOLE SPORT SUXXEED S3 Arbeitsschuhe Atlas Anatomic Bau 500 Arbeitssschuh S3 in W10 2W4 S3 Arbeitsschuhe Sneaker
ModellPuma HRO SRC 630210-202, S3 SicherheitsschuheHeckel MACSOLE SPORT SUXXEED S3 ArbeitsschuheAtlas Anatomic Bau 500 Arbeitssschuh S3 in W102W4 S3 Arbeitsschuhe Sneaker
Damen/HerrenUnisexHerrenHerrenHerren
Durchtrittsicherheit
Sohle hält bis 300 °C
Obermaterial Leder
Zusatzangaben

metallfrei
Rutschhemmung

100% metallfrei
fällt eher klein aus.

Grobstollenprofilierung 4,5 mm

Sneaker

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S1 Sicherheitsschuhe – unsere Besten Arbeitsschuhe S1

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Puma 642630 Sicherheitsschuhe S1P Puma 642820-256 Arbeitsschuhe S1 HRO Goodyear GYSHU1502 Sicherheitsschuhe S1 Goodyear GYSHU1503 Sicherheitsschuhe S1 - SRA
ModellPuma 642630 Sicherheitsschuhe S1PPuma 642820-256 Arbeitsschuhe S1 HROGoodyear GYSHU1502 Sicherheitsschuhe S1Goodyear GYSHU1503 Sicherheitsschuhe S1 – SRA
Damen/HerrenHerrenDamenUnisexUnisex
Durchtrittsicherheit
Sohle hält bis 300 °C
Obermaterial Leder
Zusatzangaben

Obermaterial: Leder
Kunststoffkappe

Stahlkappe
Rutschhemmung

ultraleicht, antimagnetisch

Zehenschutzkappe

Detailsprüfen auf *Detailsprüfen auf *Detailsprüfen auf *Detailsprüfen auf *


Die Sicherheitsschuhe

Das Tragen von normgerechten und zertifizierten Sicherheitsschuhen gehört für Berufstätige in Handwerk und Industrie zur vollständigen Arbeitskleidung. Dabei ist die Entscheidung nicht immer optional, ganz im Gegenteil. Vielfach gelten zwingende Tragevorschriften, die sich bis ins Detail zur Beschaffenheit der jeweiligen Schuhe eines individuellen Berufszweigs äußern. Gesetzliche Vorgaben, Arbeitssicherheit und auch der persönlichen Absicherung im Unglücksfall werden mit differenzierten Pflichtvorgaben unterschiedlich Rechnung getragen. Das Ziel ist der Schutz vor Verletzungen und chronischen Beschwerden ebenso wie die Gewährleistung einer hinreichend umfassenden Schadensabdeckung bei einem möglichen Unfall.

Bei der Auswahl von Sicherheitsschuhen für Industrie und Handwerk gelten teilweise detaillierte Vorgaben. Diese ergeben sich durch den Gesetzgeber und zumeist firmeninterne Eigenregelungen. Was dies im Einzelnen an Vorgaben und Folgen für Betriebe und Angestellte hat, sollte im Zweifelsfall anhand arbeitsrechtlicher Vorschriften oder in Absprache mit den zuständigen Berufsgenossenschaften eindeutig geklärt werden, damit in entscheidenden Situationen insbesondere die bürokratische Abwicklung nicht zusätzliche Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten hervorruft.

Arbeitssicherheitsschuhe für den Beruf müssen zuverlässig, normgerecht und funktional sein. Sie gehören zur vollständigen Sicherheitskleidung und haben einen erheblichen Einfluss auf ergonomisch korrektes Arbeiten. Sie entlasten die Gelenke und den Rücken beim Gehen und Stehen. Gute Schuhe helfen sogar, vorzeitige Ermüdung durch unnatürliche Anstrengung zu mindern. Nicht zuletzt sind Tragekomfort und ein modisches Erscheinungsbild ebenfalls wichtig bei der Auswahl, denn Sicherheitsschuhe sind so verschieden wie der jeweilige Mensch, der sie trägt.


Was bedeutet Sicherheitsklasse S1 und S1P?

Dass genormte Sicherheitsschuhe ausschließlich für den beruflichen Gebrauch gedacht sind, ist ein weitverbreiteter Irrtum. Auch für den privaten Einsatz und bei zahlreichen Freizeitaktivitäten, insbesondere im Freien, hat sich der Einsatz professioneller Sicherheitsschuhe klar bewährt. Sehr anschaulich lässt sich dies anhand eines Blicks auf die Sicherheitsklassen erschließen.

Aufbau, Struktur, Erscheinung und Nutzbarkeit der Arbeitsschuhe S1 sowie für Sicherheitsschuhe S1 Damen beispielsweise können sehr verschieden ausfallen. Vor allem im Bereich Sicherheitsschuhe S1 Damen hat sich bezüglich Ausführung und Komfort viel getan. Allerdings müssen alle Sicherheitsschuhe S1 zwingend bestimmte Kriterien erfüllen, um den Standards der Sicherheitsklasse zu genügen. Im Detail sind die Anforderungen im Regelwerk der DIN EN ISO 20 345 festgehalten für S1 bis S3 Arbeitsschuhe. Dieser Regelkatalog umfasst Informationen zum Oberthema „Persönliche Schutzausrüstung – Sicherheitsschuhe“ und beschreibt, was Stahlkappenschuhe in den verschiedenen Kategorien alles „können“ müssen.

Eine Weiterführung der Kategorie Sicherheitsschuhe S1 ist die Kategorie Sicherheitsschuhe S1P. Im Detail gibt die EN ISO-Norm 20344:2011 dazu technische Auskünfte. Moderne Materialien bieten dabei umfassenden Schutz bei gleichzeitig hohem Tragekomfort.

Arbeitsschuhe S1 – welche Eigenschaften haben Arbeitssicherheitsschuhe dieser Klassen?

Für Arbeitsschuhe S1 verlangt die europäische Norm, dass die maximale Kraftaufnahme der Zehenkappe 200 Joule betragen soll. Das bedeutet, dass die stahlverstärkte Kappe im Zehenbereich der S1 Sicherheitsschuhe einem Objekt von 20 Kilogramm aus einem Meter Fallhöhe zuverlässig standhalten muss. Das klingt nach wenig, doch bei freiem Fall kann dieses Szenario eine endgültige Last von beinahe 1,5 Tonnen bedeuten. Auch die Kategorie S1 Sicherheitsschuhe Damen muss diesem Anspruch genügen.

Ebenso ähnlich funktioniert das Schutzprinzip im Bereich der Ferse. Arbeitsschuhe S1 sind mit einem geschlossenen Fersenabschnitt ausgestattet. Das ist nicht nur in Bezug auf schwere Stöße wichtig, sondern bedeutet auch einen erheblichen Schutz vor dem Eindringen von möglicherweise gefährlichen Kleinteilen in den Schuh. Ein Merkmal, dass auch für Arbeitsschuhe Damen sehr geschätzt wird.

Zudem mit besonderen Eigenschaften versehen sind Arbeitsschuhe S1 aufgrund der speziellen Laufsohle. Die Norm für Arbeitsschuhe S1 sieht vor, dass die Sohle kraftstoffbeständig und antistatisch ausgeführt sein muss. Das bedeutet, dass sich S1 Sicherheitsschuhe nicht elektrisch aufladen dürfen und dass keine ungewollten chemischen Reaktionen im Kontakt mit Öl, Benzin und dergleichen mit der Sohle stattfinden dürfen.

S1 Sicherheitsschuhe eignen sich demnach vor allem für die Anwendung im Innenbereich und werden vorzugsweise für Tätigkeitsfelder ausgewählt, die grundsätzlich eher durch trockene Verschmutzungen auffallen. Arbeitsschuhe S1 sind deshalb ideal für Arbeiten in Industriehallen mit mäßiger Verschmutzung durch Kraft- und Schmierstoffe. Die Sohlen auch der Sicherheitsschuhe S1 Damen sind antistatisch ausgeführt und bedingt rutschhemmend. Selbstredend gelten diese Regeln und Vorgaben gleichermaßen für die Sparte Sicherheitsschuhe S1 Damen.

Sicherheitsschuhe S1P sind darüber hinaus ausgesprochen profiliert und bestechen vor allem anhand ihrer Durchtrittsicherheit. Auch diese Produkte sind ausgestattet mit einer aufnahmefähigen Stahlkappe im Zehenbereich und einem geschlossenen Fersenbereich. Die Laufsohle ist, wie für S1 Sicherheitsschuhe vorgesehen, ebenfalls antistatisch und kraftstoffbeständig ausgeführt. Die Besonderheit der Sicherheitsschuhe S1P liegt in der erweiterten Schutzausstattung der kompletten Sohle. Damit sind sie im Vergleich zu Arbeitsschuhe S1 auch für anspruchsvolle Untergründe geeignet, auf denen mit scharfen Gegenständen zu rechnen ist.


„Sicherheitsschuhe S3“ – was bedeutet die Sicherheitsklasse S3?

Im Vergleich zur Kategorie Arbeitsschuhe S1 und Sicherheitsschuhe S1P charakterisieren sich S3 Sicherheitsschuhe durch weitere Funktionen und Ausführungen. Diese betreffen allerdings nicht nur die Sohle, sondern auch andere physikalische Eigenschaften, mit denen sich S3 Arbeitsschuhe von den Kategorien anderer Stahlkappenschuhe abgrenzen.

Welche Eigenschaften haben Arbeitssicherheitsschuhe dieser Klasse?

S3 Sicherheitsschuhe haben einige Gemeinsamkeiten mit der Kategorie Arbeitsschuhe S1. Dementpsrechend sind S3 Arbeitsschuhe ausgestattet mit einer hochstabilen Stahlkappe über den Zehen und entsprechender Energieaufnahmefähigkeit im geschlossenen Fersenbereich. Die Sohle ist ebenfalls antistatisch ausgeführt und kraftstoffbeständig. Außerdem kennzeichnen sich S3 Sicherheitsschuhe auch durch eine antistatische Sohle, die ganzflächig durchtrittsicher ist.

Darüber hinaus besitzen S3 Sicherheitsschuhe aufgrund der genutzten Textilien und Materialien eine so genannte bedingte Wasserdichtigkeit. Demnach beschreibt das Normenwerk, dass S3 Sicherheitsschuhe innerhalb eines standardisierten Zeitraums von 60 Minuten nicht mehr als 30 Prozent Feuchtigkeitszunahme von außen aufweisen dürfen. Umgerechnet bedeutet dies für S3 Sicherheitsschuhe, dass innerhalb dieses Zeitraums nicht mehr als maximal 4 Gramm Feuchtigkeit aufgenommen werden dürfen. S3 Sicherheitsschuhe sind außerdem ausgestattet mit einer stark profilierten, rutschsicheren Laufsohle.

Aus den speziellen Eigenschaften der S3 Sicherheitsschuhe ergibt sich im Gegensatz zu der Kategorie Arbeitsschuhe S1, Sicherheitsschuhe S1P und für Sicherheitsschuhe S1 Damen ein anderes Einsatzgebiet. Vor allem die erhöhte Dichtigkeit gegenüber Wassereindrang und die griffige Laufsohle ermöglichen das Tragen der S3 Sicherheitsschuhe in anspruchsvoller Umgebung. Die Füße sind geschützt gegen übermäßige Feuchtigkeit und eindringende Scharfteile. Damit ergibt sich, dass S3 Sicherheitsschuhe auch ideal für den Einsatz im Freien geeignet sind.

Das bedeutet, dass S3 Arbeitsschuhe nicht nur für den Gebrauch im Beruf bestens geeignet sind. Auch auf privaten Baustellen, in der Garten- und Immobilienpflege und bei der Hausarbeit im weitesten Sinn sind S3 Sicherheitsschuhe eine empfehlenswerte Wahl. Vor allem private Gartenarbeit sollte nicht, wie so oft, mit alten, ausrangierten Schuhen erledigt werden. S3 Sicherheitsschuhe sind sozusagen perfekt, um sicher, geschützt und ergonomisch korrekt im Freien zu arbeiten.

S3 Sicherheitsschuhe – Unser Fazit

Ganz gleich, ob die Wahl nun auf S1 oder S3 Sicherheitsschuhe, dem Pendant Sicherheitsschuhe S1 Damen oder spezielle Sicherheitsschuhe S1P fällt, die Entscheidung wird durch hochwertige, langlebige Produkte mit qualitativer Verarbeitung vereinfacht. Wer im privaten Bereich auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit Produkten der Kategorie S3 Arbeitsschuhe bestens beraten. S3 Sicherheitsschuhe sind komfortabel, ergonomisch perfekt ausgeführt und überzeugen durch hohe Lebensdauer. Gerade im Garten ist die durchtrittsichere Sohle der S3 Sicherheitsschuhe ein schlagendes Argument für die Anschaffung.


Was bedeutet Durchtrittsicherheit bei S3 Sicherheitsschuhen?

Bei Tätigkeiten in Industrie und Handwerk sind die Füße vor allem zwei großen Gefahren ausgesetzt: schwere, fallende Objekte von oben und spitze Gegenstände auf dem Boden. Das Eindringen von Fremdkörpern durch die Sohle eines Schuhs in den Fuß birgt enorme gesundheitliche Risiken. Neben der mechanischen Verletzungsgefahr sind Entzündungen und Vergiftungen zu befürchten. Verletzungen der Füße bedeuten oftmals den langwierigen Ausfall eines Mitarbeiters. Besonderes Augenmerk gilt deshalb der Sohle von Arbeitsschuhen.

Schuhe der Schutzkategorien Arbeitsschuhe S3 und Arbeitsschuhe S5 werden mit durchtrittsicheren Sohlen ausgestattet. Um die Funktionalität und den Tragekomfort zu erhalten, wurde früher genutztes Stahlblech in der Sohle durch moderne, technische Gewebe wie Fibre oder Kevlar ersetzt. Dabei sitzt die spezielle Sohle, oftmals mit integrierter Auftrittdämmung an der Ferse, zwischen der untersten Laufsohle und der Innensohle.


Arbeitsschuhe – Erläuterungen

In welchen Berufen sind Arbeitsschuhe vorgeschrieben?

Das europäische Regelwerk zur Sicherheitsausrüstung legt teilweise umfangreiche, sehr exakte Vorschriften fest, nach denen individuelle Schutzkleidung am Arbeitsplatz pflichtentsprechend ausgeführt und getragen werden sollte. Unerwartet viele Berufsgruppen sind von der Kleidungsvorschrift eingeschlossen. Dazu zählen alle Tätigkeiten in Industrie und Handwerk, dem Bauwesen sowie Garten- und Landschaftsbau und der Landwirtschaft. Außerdem müssen Rettungskräfte über ihre Spezialausrüstung hinaus ebenfalls Sicherheitsschuhe tragen. Selbst in der herstellenden Lebensmittelindustrie sind Arbeitsschuhe ebenso Pflicht wie im Transportwesen.

Kontrolliert werden diese Vorgaben in erster Linie von den jeweiligen Berufsgenossenschaften. Die Einzelheiten jedoch ergeben sich nicht primär anhand der Berufsbezeichnung, sondern vielmehr aufgrund des entsprechend beurteilten Arbeitsumfelds. Somit können auch Personen zum Tragen der Schuhe aufgefordert werden, die sich nur gelegentlich oder als Besuch im „Gefahrenbereich“ aufhalten. Welche Anforderungen unterschiedliche Arbeitsschutzschuhe erfüllen müssen, ist also weniger vom Beruf, als von den eingeschätzten Gefahren des Umfelds abhängig.

Für welche Tätigkeiten werden Arbeitsschuhe noch empfohlen?

Arbeitssschuhe werden nicht nur in Bereichen vorgegeben, in denen Gefahr für Zehen und Füße durch herabfallende Gegenstände oder motorisierte Transportsysteme vorherrscht. Insbesondere „widrige Bodenbedingungen“ sind der Grund für die Vorschrift zum Tragen spezieller Sicherheitsschuhe. Extreme Verschmutzung mit klebrigen, öligen und giftigen Substanzen sind ein Grund. Auch das Vorhandensein von möglichem Ausschuss, Abfall und grobem Schutt kann professionelle Arbeitschuhe verlangen. Ebenso hohe Feuchtigkeit, Hitze, Kälte und grundsätzlich sehr verschiedene Bodengründe verlangen das Tragen von Sicherheitsschuhen.


Verschiedene Arten von Arbeitsschuhen

Optisch und funktional unterscheiden sich die jeweiligen Schuhtypen teilweise erheblich voneinander. Das Image des klassischen Stahlkappenschuhs der 1960er Jahre hat sich umfassend gewandelt ebenso wie das berufliche Umfeld der Berufstätigen. In Bezug auf Design und Komfort muss bei Sicherheitsschuhen kein Abstrich mehr hingenommen werden, im Gegenteil. Vor allem für administrative Angestellte zum Beispiel, die nur gelegentlich im Gefahrenbereich unterwegs sind, allerdings trotzdem entsprechende Schutzschuhe tragen müssen, hat sich die Gestaltung der einst unansehnlichen Schuhe mittlerweile modischen Trends angeglichen.

Das Angebot ist umfangreich und neben Modellen, die explizit für ganz bestimmte Berufsgruppen entwickelt wurden, kann Sicherheitsschuhen in einzelne, grobe Kategorien unterteilt werden. Hierbei unterscheiden sich die Ausführungen manchmal nur im Detail, denn die persönlichen Individualisierungsmöglichkeiten über das generalisierte Angebot hinaus sind beeindruckend vielfältig.

Grundsätzlich wird begrifflich unterschieden zwischen Sicherheitsschuhen (im klassischen Sinn), Schutzschuhen (mit weniger umfangreichen Schutzausstattungen) und Berufsschuhen (die sich vielmehr aufgrund der beruflichen Tätigkeit differenzieren als anhand von Sicherheitsaspekten).

Neben den sogenannten allgemeinen Sicherheitsschuhen sind zum Beispiel besonders leichte Schuhe erhältlich, die sich für lange Tätigkeiten im Stehen und Gehen besonders eignen. Sportliche Sicherheitsschuhe ermöglichen eine sehr hohe Flexibilität und Wendigkeit, außerdem sind zu häufig atmungsaktiv gestaltet. Neben besonders bequemen Schuhen, die stark ergonomisch optimiert und mit besonders verträglichen Innenmaterialien ausgestattet sind, bietet der Fachhandel auch orthopädische Sicherheitsschuhe.

Weiße Sicherheitsschuhe werden vor allem im medizinischen Gesundheits- und Pflegebereich eingesetzt, während für den Einsatz in der Küche in der Lebensmittelindustrie auch offenes Schuhwerk – so genannte Sicherheitssandalen – angeboten wird. Diese Sicherheitssandalen werden in der Arbeit aber auch in der Freizeit getragen.

Arbeitsschutzschuhe sind keine groben, klobigen Fußklötze mehr, die Blasen und Druckstellen garantieren. Moderne Arbeitsschuhe sind sehr individuell und trotzdem zuverlässig sicher.

Sicherheitsschuhe S1 Damen – unsere Empfehlung:

Puma 642820-256 Arbeitsschuhe S1 HRO

Arbeitsschuhe der Normen EN ISO 20345 und EN ISO 20347

Als Sicherheitsschuhe, im Normwerk als Berufsschuh benannt, werden per Definition Halbschuhe und Stiefel bezeichnet, die als Schutzkleidung vor verschiedenen, berufsbedingten Risiken schützen sollen. Abgelöst wurden die deutschen Normvorgaben DIN EN 345 als Grundanforderungen für Sicherheitsschuhe nach Euronormen durch die EN ISO 20345 ebenso wie die DIN EN 347 zu Berufsschuhen oder Stiefeln für Arbeitsbereiche mit geringem Verletzungsrisiko, ohne Zehenschutzkappe, durch die EN ISO 20347. Inhaltlich ergeben sich allerdings keine nennenswerten Unterschiede.

Das Regelwerk ist umfangreich und wird seit den 1970er Jahren durch den DIN-Normenausschuss Persönliche Schutzausrüstung, kurz NPS, aufgestellt und festgehalten. Diese Kommission befasst sich auf nationaler, europäischer und auf internationaler Ebene mit individueller Schutzausrüstung für Personen nach beruflicher Tätigkeit.


Sicherheitsschuhe – welche Schutzklassen gibt es?

Entsprechend der Norm werden zertifizierte Sicherheitsschuhe in sogenannte Schutzklassen eingeteilt, die mit Abkürzungen bezeichnet werden. Für alle Schuhe gelten die Grundanforderungen nach Euronorm, kurz SB. Die weiteren Schutzklassen bauen aufeinander auf, sodass die jeweils nachfolgende Klasse sich aus der vorherigen ergibt, allerdings mit einem bestimmten zusätzlichen Sicherheitsanspruch. Eingestiegen wird nach den Grundanforderungen durch Sicherheitsschuhe S1, der ersten spezialisierten Klasse.

Demnach sind Sicherheitsschuhe S1 durch zusätzliche Anforderungen gekennzeichnet verglichen zur Grundausstattung. Neben weiteren Zusatzausstattungen charakterisieren sich Sicherheitsschuhe S2 vor allem durch eine zusätzliche, bedingte Wasserdichte. Sicherheitsschuhe S3 sind außerdem unter anderem durchtrittsicher. Über die Sicherheitsschuhe S3 hinaus entspricht die Klasse der Sicherheitsschuhe S4 ebenfalls der Klasse Sicherheitsschuhe S2, ist allerdings als Stiefel ausgebildet. Dies gilt ebenfalls für die Klasse Sicherheitsschuhe S5, die zudem durchtrittsicher ist.


Arbeitsschuhe – welche Zusatzangaben gibt es noch?

Neben den genannten Hauptklassen und -kategorien für Sicherheitsschuhwerk geht das Normwerk anhand sogenannter Zusatzangaben bezüglich der Eigenschaften der Schuhe sehr ins Detail. Durch Buchstaben und Abkürzungen werden spezifische Besonderheiten der Anforderungen der Schutzklassen genauer beschrieben.

Dazu dient folgende Auflistung:

AbkürzungErläuterung
Aantistatische Schuhe
ANFußknöchelschutz
Cleitfähige Schuhe
CIKälteisolierung (Probe bei -20 °C)
CRSchnittfestigkeit
EEnergieaufnahme im Fersenbereich
FOÖl- und benzinresistente Sohle
HIWärmeisolierung
HROVerhalten gegenüber Kontaktwärme (Wärmebeständigkeit der Sohle bei 300 °C für min.)
Ielektrisches Isolierschuhwerk
MMittelfußschutz
PDurchtrittsicherheit
SRARutschhemmung (Testverfahren: Keramikfliese/Reinigungsmittel)
SRBRutschhemmung (Testverfahren: Stahlboden/Glycerin)
SRCRutschhemmung (Testverfahren: SRA und SRB bestanden)
WRBeständigkeit des gesamten Schuhs gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme
WRUBeständigkeit des Schuhoberteils gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme


Was bedeutet Kettensägenschutz bei Arbeitsschuhen?

Diese besondere Schutzklasse wurde für den Umgang mit handbetriebenen Motorsägen konzipiert. Die Verletzungsrisiken im Umgang mit Kettensägen und dergleichen sind enorm, sodass umfangreiche Sicherheitskleidung getragen werden sollte. Zudem sind die Verletzungen zumeist erheblich, ein umfassender Schutz der Füße im schwierigen Gelände beim Umgang mit gefährlichen Maschinen ist notwendig.

Das Ergebnis sind sogenannte Schnittschutzschuhe, zumeist Arbeitsschuhe S3, auch als PSA-Forst bezeichnet. Sie sind Teil der fünf Gegenstände einer vollständigen Schutzausrüstung für die Waldarbeit. Sie sind als hohe Schuhe oder Stiefel ausgebildet. Ihre Schaftlänge muss dabei mindestens 19,5 Zentimeter betragen. Außerdem zu den Schnittschutzschuhen gehört eine extra griffige Laufsohle sowie eine vollständig umfassende Zehenschutzkappe. Außerdem gilt hier noch die DIN EN 344 Teil 2 und 345. Darin wird beschrieben, wie der besondere Knöchel- und Schnittschutz der Schuhe ausgeführt werden muss.


 


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